Wenn wir euch nach 100 Folgen nur 10 Dinge über Patchwork sagen dürften …
Shownotes
Folge 100 – und jetzt seid ihr dran 🎉
💬 Patchwork Geschichten auf WhatsApp
Impulse, Umfragen, neue Folgen und neue Formate – und ihr könnt mitentscheiden, wie es mit Patchwork Geschichten weitergeht. WhatsApp-Kanal
🔥 Unter Vätern
Du bist Patchwork- oder Trennungsvater und hättest Interesse an einem regelmäßigen geschützten Austausch mit anderen Vätern? Ich entwickle gerade ein neues Format dafür. Unverbindlich auf die Warteliste
📘 Der Guide zur 100. Folge
Unsere zehn wichtigsten Erkenntnisse aus 100 Folgen gibt es bald auch als praktischen Guide mit zusätzlichen Fragen und Impulsen. Wann er erscheint, erfährst du zuerst im WhatsApp-Kanal.
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Transkript anzeigen
00:00:01: Herzlich willkommen beim Podcast Patchwork-Geschichten.
00:00:05: Ein Podcast für neue Familienmodelle nach einer Trennung für ein friedliches, verständnisvolles Miteinander mit Herz und Verstand für alle Familiemitglieder!
00:00:14: Dieser Podcast soll eine Inspiration für dich und deinem Familienalltag sein – und die vor allem zeigen, dass du daraus mit deinen Sorgen und Fragen nicht allein bist.
00:00:24: unterschiedlichen Perspektiven auf die Situation möchten wir zeigen, dass es mehr als eine Wahrheit geht und es weniger um Recht und Schuld geht sondern um Verständnis und Empathie.
00:00:35: Mein Name ist Oliver Panzau und ich arbeite als Familien- und Vätercoach Trainer und Speaker in Wagteheide bei Hamburg und lebe seit zwei tausend siebendköpfigen Patchworkfamilien.
00:00:46: Und ich mache diesen Podcast gemeinsam meiner wunderbaren Kollegin Katharina Grünewald.
00:00:52: Sie ist Patchwork-Familien-Therapeuten, Autoren und so vieles mehr und wohnt und arbeitet in Köln und liebt selbst in einer Sechsköpfung.
00:01:00: Patchworkfamilie!
00:01:02: Alle Angebote von uns findest du in den Schaunots.
00:01:05: Und nun viel Spaß beim Zuhören.
00:01:08: Hallo liebe Katharina
00:01:11: Hallo Oliver
00:01:13: Und?
00:01:14: Hallo Liebe Zuhörerinnen und Zuhöerer Patchworkerinnen und Patchworkern.
00:01:20: Und auf wie sie alle sind heute ist eine ganz besondere Folge, die ihr schon an einem Titel wahrscheinlich erkannt habt.
00:01:28: Denn heute ist unsere hundertste Folge.
00:01:31: Wenn wir es noch irgendwie hinkriegen, spielen jetzt ein Tusch ein was wir aber auf jeden Fall gemacht haben oder gesagt haben Wir möchten das heute mit euch feiern Wir möchten uns selber auch feiern, denn wir sind auch mächtig stolz auf uns.
00:01:43: Also ich zumindestens, hey, einhundert Folgen Patchwork-Geschichten das echte Grund zu feiern und in diesem Sinne haben wir auch jeder von uns.
00:01:51: Denn wir sind nicht zusammen was auch ganz cool gewesen wäre aber wir haben uns beide etwas zum Feiern mitgebracht.
00:01:58: Das ist ein kleines Splaschen!
00:02:01: Was wir jetzt mit euch zusammen aufmachen also wenn ihr noch Zeit habt und Lust hat Auch wenn die Folge morgens um sechs Uhr rauskommt, ist vielleicht nicht der richtige Zeitpunkt, um eine Flasche zu öffnen.
00:02:10: Aber ganz passend Achtung!
00:02:16: Ich habe genau eine Flrasche aufgemacht.
00:02:24: Was ich auch an das Glocken gehört hat vom Einschenken gleich übergeschäumt.
00:02:35: Aufgemacht und...
00:02:37: Guck mal, ich auch.
00:02:38: Auch Jose?
00:02:39: Ah nee, guck mal hier!
00:02:40: Also man könnte mir jetzt was sagen sofern Prost also Prost auf
00:02:48: uns auf die Patchwork-Geschichten und auf euch da draußen ohne die das ja alles überhaupt gar nicht möglich geworden wäre weil wir erzählen ja immer über eure Geschichten.
00:03:01: also vielen vielen Dank für euer Vertrauen?
00:03:05: Ja, das möchte ich auch aussprechen.
00:03:07: Wirklich ihr seid großartig!
00:03:09: Ihr seid Helden und Helden da draußen die versuchen jeden Tag irgendwie das Beste eben aus der Familien-Situation zu machen und das ist ganz toll.
00:03:19: und vielen Dank vor eurer Vertrauen, vielen dank von euren Mut Und auch an uns Das möchte ich ja auch sagen.
00:03:25: Auch vielen Dank an dich Katharina Für hundert Folgen auch deinen Mut und unseren Mut dass sie auf die Beine zu stellen.
00:03:32: also Prost!
00:03:33: Prost auch auf dich und vielen Dank hier für deine ganze Arbeit.
00:03:39: Und bei der Gelegenheit können wir ja mal sagen, dass du hier eigentlich der Technikfreak bist, der alles auch so rund um den ganzen Podcast gestaltet ist und die Technik macht es.
00:03:53: ohne dem wird sie auch gar nicht gehen.
00:03:56: Ja, vielen Dank.
00:03:57: Auch da bin ich ja natürlich reingewachsen und das mache ich gerne.
00:03:59: also wenn ihr immer irgendwie technische Fragen habt beziehungsweise Anmerkungen dann könnt ihr euch an mich wenden und sagen hey da läuft was nicht Olli?
00:04:09: Ja und...
00:04:10: War warm!
00:04:12: Dein Sekt ist warm?
00:04:14: Ja,
00:04:15: es steht
00:04:15: schon eine Zeit lang.
00:04:18: Wir haben uns ein bisschen vorher getroffen.
00:04:19: Also meine hat so ne schöne Kühlmannchette Kommt
00:04:22: gleich alles
00:04:26: durch.
00:04:27: Wir haben gesagt, wir machen was Besonderes.
00:04:31: Auch wenn eure Geschichten etwas besonderes sind, wollen wir in dieser Folge einmal damit aussetzen und haben gesagt aus einhundert Folgen Patchwork-Geschichten und aus all dem Wissen und eigene Erfahrungen, das wir mitbringen, Machen wir irgendwie heute mal so eine Fragerunde beziehungsweise bringen euch Erkenntnisse mit, zehn Erkenntnissen mit.
00:04:59: Vielleicht Leitsätze und Fragen dazu die euch animieren sollen das man auf eure Situation vielleicht anzuwenden zu reflektieren und kleiner Spoiler vorweg Da aus dieser Folge könnte gut sein, dass daraus was richtig schönes entsteht.
00:05:18: Ein E-Book und ein Guide den es später dann für euch gibt.
00:05:23: Wo ihr den bekommen könnt werdet ihr dann erfahren und zwar einer Tusch die ich nicht habe.
00:05:31: Was wir gesagt haben ist hundert folgen ist noch lange nicht das ende für uns sondern jetzt geht es erst richtig los und wir möchten irgendwie noch eine größere community erschaffen einen platz sozusagen wo wir näher in euch dran sind und euch auch näher mit euch auch kommunizieren können.
00:05:49: deswegen starten wir erstmal mit einem whatsapp kanal.
00:05:54: das war so unsere idee.
00:05:57: Den könnt ihr abonnieren und zwar hier direkt in den Show Notes könnt ihr drauf klicken.
00:06:02: Und werdet das wahrscheinlich auch auf Insta und so werden wir da auch ein paar links erstellen, dass ihr da irgendwie auch wisst wo könnt ihr dahin kommen weil dann können wir auch umfragen stellen da können wir euch auf dem laufenden halten!
00:06:12: Das wird zu der Startpunkt sein vielleicht auch für neue Gruppen denn von meiner Seite kann ich mich auch sagen... gerne möchte, weil es kam hin und wieder kommen dann Väter auf mich zu.
00:06:25: Wir wissen beide dass die größte Hörerschaft eigentlich Frauen oder Mütter sind.
00:06:30: aber ich möchte eben weil ich natürlich auch Väter Coach bin eben für die Männer unter uns eben gerne so einen geschützten Raum schaffen.
00:06:38: alles weitere dazu über den Kanal oder über meine Website werden wir euch noch weiter informieren.
00:06:46: Natürlich sollen die Frauen nicht zurückstecken.
00:06:49: Also wenn da Bedarf ist, eine Stiefmutter oder eine Mütter-Community Gruppe zu machen.
00:06:58: In welcher Form auch immer bin ich gerne bereit da zu überlegen wie wir das auch hinkriegen.
00:07:05: also Ich bin gerade ja auch viel wer mir auf Instagram folgt durch das merken ich experimentiere ein bisschen rum und habe mir da jetzt so ein bisschen Raum genommen für meine Experimente und da wäre durchaus auch denkbar solche online Gruppen.
00:07:28: Für Stiefmütter, Mütter... Patchwork-Paare wie auch immer.
00:07:33: Fätern natürlich aus aber dann würden wir gucken wie wir das vielleicht auch bekommen.
00:07:42: Genau, super.
00:07:43: Und das am Ende haben wir beide gesagt ist der Startschuss weil wir sprudeln ja vor vielen Ideen.
00:07:50: Meistens haben wir viel mehr Ideen im Kopf als wir selber umsetzen können und deswegen brauchen wir euch natürlich dann auch.
00:07:56: Weil klar es macht irgendwie keinen Sinn wie ihr sagt zum Beispiel live das ist gar nichts für uns.
00:08:01: zu scharen behaftet oder weiß ich nicht wollen wir nicht.
00:08:04: aber wenn die sagt doch es ist doch Interesse da könnten wir das uns auch vorstellen und deswegen ist das genau der richtige Platz, wo wir eben diese Umfragen starten können gucken kann.
00:08:15: Wie ist eure Reaktion da drauf?
00:08:17: Habt ihr Bock oder nicht?
00:08:18: Und wir testen es einfach mal!
00:08:20: Und wir merken, nee, auch dieser Kanal ist nicht das Richtige dann vielleicht nicht aber erstmal möchten wir damit starten um wenn uns freuen alle die das hören geht in die Shownutz rein abonniert den Kanal tut nicht weh.
00:08:31: ich gehe davon aus die meisten haben WhatsApp und sofern schaut einfach mal rein und guckt Ob das was für euch ist.
00:08:37: Okay, genug gefeiert?
00:08:40: Also wir feiern natürlich weiter.
00:08:41: ich trinke hier viel...
00:08:42: Ja genau,
00:08:43: also jetzt sind wir ja...
00:08:44: Ich gehe mir vielleicht echt nochmal gerade haben bei diese eine Minute dann hole ich mir ein paar Eiswürfel.
00:08:52: Habt ihr die Minute da draußen?
00:08:54: Okay!
00:08:57: Da bin ich.
00:08:59: Wunderbar!
00:09:01: Lass uns doch mal starten.
00:09:04: Das wird so ablaufen dass ich eben eine Erkenntnisboarlese oder eben in den Raum schmeiße und dann werden wir ein paar Sätze dazu sagen, vor allem auch erstmal Katharina.
00:09:16: Und dann so gehen wir da durch und wer uns kennt weiß dass wir gerne auch mal zwei drei Sätze mehr sagen.
00:09:26: Wir werden auf die Zeit gucken sodass es für euch auch kompakt ist.
00:09:31: nichtsdestotrotz ihr seht habt ja schon gesehen am Anfang der Folge Auch ein bisschen länger natürlich ist, weil wir zehn Fragen durchgehen fünf sechs Minuten pro Frage dann doch schnell bei einer Stunde.
00:09:43: Aber ich hoffe auch oder wir hoffen dass es euch wirklich noch noch ein paar schöne Erkenntnisse bringt.
00:09:49: Starten wir mit der ersten Erkenntnis.
00:09:52: Patchwork ist keine Kernfamilie zwei Punkt Null und es braucht Zeit!
00:10:03: Ja Das ist tatsächlich ein wichtiger Grundsatz, weil wir da glaube ich immer wieder in diese Falle tappen.
00:10:12: Dass wir vor unserem inneren Auge und unserem innerer Leitbild uns einfach wieder immer vergleichen mit den Kernfamilien Vater Mutter Kinder Und wie diese Rollen sind und wie das funktioniert was wir vielleicht auch aus eigener Erfahrung als Tochter oder Sohn kennen und diese Ansprüche, diesen Maßstab mitnehmen in die neue Patchwork-Familie.
00:10:40: Und das gelingt nicht!
00:10:42: Das ist sozusagen eine Sackgasse.
00:10:46: Ja, denn Patchwork startet immer mit Vorgeschichten.
00:10:53: Wir sagen es auch immer wieder was so wichtig ist... Neues hat nichts mit Kernfamilie zu tun.
00:11:01: Es sind Verluste, Bindungen so viel unterschiedlich und der Rucksack ist so groß... ...und es fehlt so an Erfahrung auf Patchwork-Konstellationen weil's noch so wenig gibt,... dass wir natürlich nur auf das zurückgreifen können was wir in Kernfamine gelernt haben.
00:11:20: Und deswegen ist das erstmal wichtig einfach zu unterscheiden.
00:11:23: Das ist wirklich zwei komplett unterschiedliche Sachen sind.
00:11:29: Also, die Frage ist also weniger was für Erwartungen haben wir?
00:11:34: oder zu hinterfragen würde ich jetzt eben sagen Was für Erwartung bringe ich mit denn diesen häufig an Kernfamilien Themen geknüpft sondern eben eher zu sagen ja wenn Ich eben aufhöre diesen Maßstab zu nehmen was ich kenne von früher Sondern wirklich einfach auf die einzelnen Menschen schaue Was schaue ich mir dann an?
00:11:56: Welche Verbindungen, welche Beziehung schau' ich mir da an.
00:12:01: Wie viel Zeit darf ich mir eben langsam wachsen ohne schnell zu sagen Ich muss jetzt wieder in ein Familienkonstrukt so wie es vorher war.
00:12:12: Hauptsache ist es schnell vorbei diese Schande sozusagen der Trennung.
00:12:19: Ja und Also zu dem Thema werde ich öfter gefragt, auch in Interviews, worin unterscheiden sich denn Kernfamilien und Patchwork-Familie.
00:12:30: Und es ist so... Ich vergleiche das immer mit so einem... Die Familie, die KernfAMilie hat ganz festbezuchte und sehr eingeübte Positionen.
00:12:44: rollen musste also man weiß wie Vater geht wie Mutter geht, wie Sohn und Tochter.
00:12:52: Und jeder hat einen richtig festen Sitz oder eine Position und das bedeutet Sicherheit.
00:12:58: Ja also früher war dann eigentlich viel stärker als heute aber war um diese Familie.
00:13:05: das war privat da kam auch nicht so viele nach außen und es war klar es lief wahrscheinlich in sechstiger, siebziger Jahren in allen Familien gleich ab Morgen Sonntagsdiskussionen oder wie auch immer.
00:13:20: Das ist etwas eine, ja so ne ganz feste sicherheitgebende Ordnung.
00:13:28: in Patchwork-Familien haben wir bestenfalls auch eine Sicherheit aber die geht nicht durch feste Positionen oder klare Rollenmuster.
00:13:37: all das gibt es in der Patchwork Familie oftmals nicht.
00:13:41: Die Sicherheit die wir da bekommen können ist tatsächlich eher durch die einzelnen Beziehungsdyaden.
00:13:47: D.h.,
00:13:48: zweier Konstellation, also jeder Mensch in der Patchwork-Familie hat zu den anderen eine bestimmte Beziehung und es wird eher so eine Spinnenstruktur, sondern Netzstruktur.
00:14:03: Und das ist die Sicherheit!
00:14:05: Die ist ganz anders aufgebaut als in der klassischen Kernfamilien.
00:14:10: Das ist einfach nur wichtig zu wissen, dass wir dann in so einem Netz von Beziehungsdiaden auch flexibel sein müssen.
00:14:18: Weil in der einen Beziehung sind wir Mutter und in der anderen Beziehungen sind wir aber Stiefmutter.
00:14:23: In der dritten Beziehion sind wir Geliebte und da müssen wir flexibel seien.
00:14:27: es gibt nicht nur eine Position die wir innehalten.
00:14:33: Ja, eine Frage oder vielleicht das ist ganz wunderbar weil du hast es automatisch zum zweiten Kernsatz praktisch übergeleitet.
00:14:40: Bevor ich aber den Aussprache oder geht zur Beziehung ist eben die Frage eben, die ich vielleicht für mich mitnehmen kann wenn ich das höre was du jetzt sagst welche Erwartungen aus meinem alten Leben und auch dass wir sie bei Familie gelernt haben darf ich eventuell loslassen oder nicht auf andere neue Familienmitglieder projizieren?
00:15:01: Also weil häufig ist es an Erwartungen geknüpft und wenn die nicht erfüllt werden, dann werde ich eben enttäuscht.
00:15:07: Und das macht keinen Sinn noch mehr daran zu arbeiten sondern eben loszulassen von der Wartung und da mal hinzuschauen genau ist sicherlich ganz hilfreich.
00:15:18: aber Beziehung kommt zum zweiten Punkt.
00:15:21: beziehung Kommt vor Erziehung.
00:15:25: Stiefeltern müssen ihren Platz erst finden.
00:15:31: Ja, das ist natürlich ein Punkt an dem ja auch viele Stiefeltern wirklich zu knacken haben.
00:15:37: Weil als Stiefeltern hat man jetzt zumindest rechtlich gesehen keine Erziehungsberechtigung und gleichzeitig ist es aber so dass man natürlich gleichwürdiges Mitglied
00:15:53: dieser
00:15:54: Familie ist äußern darf, was die bedürfnisse wünsche Sehnsüchte angeht.
00:16:03: Und das ohne diese Erziehungsberechtigung.
00:16:07: also Jesper Jules sagt Erziehung ist Beziehung.
00:16:12: ich gehe sozusagen mit meinen Stiefkindern weil das ist ja das Hauptspannungsfeld in Beziehungen indem ich ihnen sage was mich stört oder wo ich Schwierigkeiten mit habe und dann Sag ich nicht, fordere ich die nicht auf und sag räume jetzt auf.
00:16:32: Sondern... Ich fühle mich hier gar nicht wohl.
00:16:34: wenn es hier so aussieht was können wir tun?
00:16:36: Das heißt ich hole die mit dazu Und dann bin ich schon auf einer anderen Ebene Auf einer gleichwürdigen Ebene oder man könnte sagen auch auf Augenhöhe.
00:16:46: Je nachdem wie alt das Kind ist kann ich da trotzdem immer eine Augenhöher stellen und eine Gleichwürdigkeit und kann dann überlegen komm lass uns mal eben Wäre das okay?
00:16:58: Wir räumen mal eben zusammen auf und dann machen wir das was du willst zum Beispiel.
00:17:06: Also ich glaube, ich habe da jetzt irgendwie so ein grundsätzlicher oder noch eine andere Rangehensweise.
00:17:14: für mich ist erstmal und es war für mich am Anfang auch so wichtig so meine Kinder gehören jetzt erst einmal zu mir noch genauso deine Kinder gehören zu dir wenn ihr jetzt beide Kinder mitbringt was natürlich auch Konflikte hervorruft, aber trotzdem glaube ich gerade zu Beginn ist es total wichtig dass erstmal klar ist das leibliche Elternteile primär Erziehungsverantwortung haben.
00:17:38: So, Punkt!
00:17:39: Dann darf natürlich geklärt werden wie sieht das eben aus?
00:17:44: Weil das ist ja oft was wir häufig wieder in unseren Folgen besprechen gerade bei... Wie sagt man das jetzt sind glaube ich Stiefmutterfamilien oder Stiefvaterfamilen also wenn die Mutter dazu kommt die Stiefmutter keine eigenen Kinder hat, dann nämlich der größte Konflikt.
00:17:59: Was machen Frauen häufig?
00:18:00: Ist sie übernehmend Verantwortung ohne in irgendeiner Form Autorität zu haben oder das Gefühl zu haben, sie haben irgendwas zu sagen, ein großes Konflikpotenzial was wir immer wieder besprechen.
00:18:13: also ist die Leitfrage finde ich für viele Paare Genau das eben zu klären, was man aber vielleicht nicht macht.
00:18:21: Weil man wächst ja in diese Rollen rein und stellt sich die Frage nicht.
00:18:26: Aber ich finde es ganz spannend welche Verantwortung erwartest du von mir gegenüber deinen Kindern oder darf ich übernehmen?
00:18:37: Und noch spannender, welche Entscheidungsmöglichkeiten habe ich dafür?
00:18:45: Ja weil das eine ist jetzt zu sagen, hey ich bin dem Verantwortung für wenn sie von der Schule nach Hause kommen und war immer.
00:18:51: Und dann ist es aber so, wenn die sagen ich will nichts essen.
00:18:55: Ich gehe auf mein Zimmer oder ich esse dein Essen nicht oder ja dann kommt der Konflikt und die Frage wie kann ich jetzt damit umgehen?
00:19:02: in einer Situation?
00:19:03: Wenn ich mit deinen Kindern allein bin und solche Themen zu klären und deswegen das gibt vielleicht nicht diese eine Regel dafür Aber sie überhaupt zu stellen anfangen damit zu leben und zu gucken was passiert wenn ich das so mache.
00:19:18: Und dann können wir sie nämlich auf einmal, dass wir ein Team sind, dass wer drüber sprechen kann und nicht.
00:19:24: Es funktioniert nicht!
00:19:25: Das ist alles doof.
00:19:26: und wie auch immer.
00:19:28: Was hast du zu meiner Tochter gesagt?
00:19:29: Die ist traurig.
00:19:30: Sie hat mich angerufen.
00:19:32: Dann geht es immer gegeneinander.
00:19:34: Und das, was wir ja wofür plädieren, ist ein Miteinander zu sagen Wenn wir sprechen und schauen, wie können wir da diesen Raum gestalten?
00:19:44: Ja, bin ich genau richtig.
00:19:46: Ich würde sogar noch einen Schritt weitergehen natürlich immer altersentsprechend aber die Kinder da schon mit direkt dazunehmen also auch meine Not dem Kind erklären.
00:19:59: Also wir wollen jetzt zusammen mit dem Fahrrad fahren und dein Vater hat mir die Verantwortung gegeben.
00:20:05: Und dazu gehört damit ich die Verantwortung nehmen kann gehört dass du den Fahrradhelm aufziehst.
00:20:13: Wenn das Kind sagt, ich will es nicht und vor allen Dingen du bist nicht meine Mutter.
00:20:17: Du darfst das gar nicht so sagen.
00:20:20: Dann hat das Kind erst mal absolutes Recht zu sagen Ich will das nicht und hat auch im Übrigen mit dem zweiten Teil.
00:20:26: Du bist nicht meiner Mutter auf vollkommen recht.
00:20:29: nur dann anstatt dann stur zu werden Und in Kampf mit dem kind könnte man dann einfach sagen was vollkommen rechts Und ich bin eine Frau, ich kann anders nicht die Verantwortung für dich übernehmen.
00:20:43: Habe ich viel zu viel Schiss vor, habe ich Angst?
00:20:45: also dann müssen wir zu Hause bleiben oder fällt dir noch was anderes ein?
00:20:52: Weil ich dafür dass sich die Verantwortung übernehme brauche Ich das du den Helm anziehst und Dann wäre es so etwas Ein Gespräch mit dem Kind.
00:21:04: Was hält sie davon?
00:21:05: du ziehst in helmen an ich kann die verantwortung übernehmen Und wir machen uns einen schönen Tag, sowas zum Beispiel.
00:21:14: Super!
00:21:14: Auch ein tolles Beispiel... Also es trifft sich näher finde ich so weil ich z.B.
00:21:21: jetzt als Papa sagen würde oder häufig sagen würde ach komm na das will dem Helm raus und nicht zwingen.
00:21:26: aber vielleicht ist es für dich eben wichtig und da können wir auch unterschiedlich sein.
00:21:30: Genau.
00:21:31: Aber wenn du die Verantwortung übernimmst dann darf ich als Papa leiblicher das unterstützen, auch vor dem Kind natürlich.
00:21:39: Und nicht nachher sagen ja die ist auch total doof manchmal blöd dass du also mich nachher noch irgendwie bei der Tochter oder den Sohn entschuldigen sondern nein so ist es nämlich genau richtig.
00:21:49: Verantwortung bei der Stiefmama heißt ihre Regeln was eben die Sicherheit angeht und das ist glaube ich auch was.
00:21:56: Genau
00:21:57: weil da ist entscheidend was brauche Ich damit ich sicher bin damit ich die Verantwortung übernehmen kann und das kann ich nun mal nicht Wenn ich selber ängstlich bin, dann ist das keine gute Verantwortungsübernahme.
00:22:10: Also brauche ich da die Mithilfe des Kindes und des Partners bestenfalls?
00:22:17: Ja bringt uns zu.
00:22:19: der dritten Erkenntnis passt ganz gut du musst das Kind eines Partners nicht lieben aber Beziehung braucht Respekt.
00:22:30: ja.
00:22:31: also das ist erstmal ein ganz wichtiger Erlaubnis, dass man die Stiefkinder nicht leben muss.
00:22:40: Also ich will da gar nicht die Erlaubnissen geben sondern es geht auch einfach nicht.
00:22:44: Liebe muss ja frei sein das wissen wir nun mal als Liebespaar Dass man da die Liebe nicht verdienen kann sonst geht sie nämlich ein.
00:22:55: und Kinder.
00:22:58: also kann sich vielleicht so etwas entwickeln, dass ich auch meine Stiefkinder liebe.
00:23:03: Aber es muss auf keinen Fall sein und ich kann ein wunderbares Verhältnis zu denen haben aber es ist immer was anderes.
00:23:10: Es ist absoluter Unterschied zu eigenen Kindern und das darf sein da ist nichts verkehrt weder am Kind noch an den Stiefeltern teilen.
00:23:25: Also vielleicht, weil sie auch noch nicht so viel Erfahrung oder so viele Worte haben, sagen Sie vielleicht sogar ich liebe dich.
00:23:31: Aber eigentlich ist die Mama jetzt in dem Fall Mutter, Stiefmutter hat immer Vorrang.
00:23:39: also es ist auch nicht das gleiche Gefühl.
00:23:43: und insofern sind wir dann an einem Punkt wie geht man mit jemandem um den man nicht liebt?
00:23:50: Also auf jeden fall doch was man sich selber wünscht mit Respekt.
00:23:54: Und dann kann man gucken, wie weit geht denn die Beziehung?
00:23:58: Wie nah kommen wir uns oder ist es besser, wir bleiben ein bisschen in Distanz?
00:24:03: auch das ist völlig in Ordnung.
00:24:07: Ja und das ist glaube ich auch etwas würde ich auch sofort unterschreiben eine Frage, die man sich auch am Anfang stellen kann.
00:24:15: Die geht ein bisschen noch in die erste Frage.
00:24:17: Was stelle ich mir der Familie vor?
00:24:18: alle haben sich lieben absolute Harmonie eben, wenn wir uns erstmal davon frei machen.
00:24:25: Wir lernen uns kennen und was wir gehen offen damit um.
00:24:31: dann kann man eben glaube ich relativ entspannt oder hoffentlich irgendwie entspannter mit umgehen eben da so eine Entlastung reinzubringen und zu sagen eben Kann man eine Erwartung an Stiefeltern haben?
00:24:45: Oder was ist denn ein realistisches Ziel sage ich jetzt mal wie kann das eben aussehen und erst mal dem anderen sagen, du musst meine Kinder nicht lieben.
00:24:55: Überhaupt nicht!
00:24:56: Aber genauso wie du gesagt hast sondern hey lasse uns tragfähige Beziehungen gestalten.
00:25:04: Und dann ist genau so was heißt denn das?
00:25:07: Dann kann man sich eben erstmal über Werte eben auseinandersetzen gemeinsam als Paar, nämlich Respekt, Verlässlichkeit, Wohlwohnen irgendwie Freundlichkeit wie auch immer.
00:25:16: Das kann man auch austariieren.
00:25:17: da gibt es natürlich auch Grenzen wo Grenzen überschritten werden.
00:25:22: Aber
00:25:23: ich glaube, dass das wesentlich eben so.
00:25:25: was ist eigentlich die Erwartung oder eine entlastene Erwartungen vielleicht irgendwie an Stiefeltern, an die Stiefmutter und den Stiefpapa sich damit auseinanderzusetzen, glaube ich sehr hilfreich.
00:25:40: So
00:25:41: kommen wir zum vierten Punkt.
00:25:43: Kinder dürfen mehrere Welten lieben ohne sich entscheidend zu müssen.
00:25:52: Ja Ja, das ist ein wichtiger
00:25:56: Punkt.
00:25:57: Es ist eine totale Herausforderung finde ich wie man als Patchwork Baumeister-Team und als ehemaliges oder sagen wir mal nicht als ehemeiniges als Elternteam es schafft dass der Wechsel von der Mamawelt zur Papa Welt fürs Kind unbeschwert ist.
00:26:20: Dass es die Erlaubnis hat da zu sein Und im nächsten Moment wieder bei Papa und zurück.
00:26:30: Nicht das Gefühl hat, ich muss mich ständig verändern oder ich muss zusammenreißen oder in irgendeiner Art und Weise agieren, sondern es sein Zuhausebegriff weiten darf und sagen kann Ich habe zwei zu Hause.
00:26:53: Das ist für mich die große Herausforderung.
00:26:59: meiner Meinung nach nur hin, wenn man gut auf sich in erster Linie achtet und guckt dass man Bedingungen schafft indem man sich selbst wohlfühlt weil man als leibliches Elternteil ja das Zuhause bedeutet fürs Kind.
00:27:21: Und ein Kind sich dann entspannen kann wenn es merkt Mama oder Papa sind entspannt.
00:27:27: Als Stiefelternteil stimmt das natürlich genauso.
00:27:30: Wenn ich als Stiefmutter gut bei mir bin und mich nicht permanent zusammenreißen, denke ich darf ja nicht das sagen und ich darf das nicht sagen, ich spiele ja keine Rolle dann spürt das Kind auch diese gequälte Atmosphäre und es ist nichts zu Hause.
00:27:52: Das ist ein Riesenthema.
00:27:55: Ich würde so zusammenfassen Weil mir ist es auch so wichtig und ich glaube, am Ende geht's ja um die Kinder.
00:28:01: Und Kinder haben eben eine ganz kleine Lobby weil im Grunde können sie ja nicht sprechen.
00:28:06: Das heißt, Sie sind abhängig von unseren Erwachsenen.
00:28:09: Je älter sie werden, desto weniger aber nicht desto trotz sind sie durch uns geprägt.
00:28:13: Und das erste Ziel sollte sein, sie müssen aus dem Beziehungskonflikt der Erwachsenden rausgehalten werden nicht um jeden Preis und sie dürfen auch mitkriegen, dass es Konflikte gibt.
00:28:25: Es geht nicht darum, dass das immer nur Harmonie ist aber eben wenn wir jetzt konkret auf diesen Leitsatz gehen dann geht's ja eben... Wenn ich mich jetzt anschaue gehts ihm um die Beziehung zu der Mutter also der Ex-Frau Und ich kann nur sagen Das hat sich sehr gelohnt Dass wir das so in den Mittelpunkt gestellt haben immer zu schauen und da haben wir sicherlich nie Nicht immer alles richtig gemacht Aber immer sind immer daran gewachsen, haben gelernt und haben versucht es zu verbessern.
00:28:56: Es geht nicht darum, es von Minute eins richtigzumachen sondern die Beziehung auch da zu lernen langsam weil das auch immer leicht gesagt ist dass wir ein paar Ebenen von der Elternebene trennen sollen.
00:29:11: ja erst mal zu wissen ist doch okay.
00:29:13: Mal zu schauen wo rutsche ich immer wieder rein alte Verletzungen, alte Themen es sukzessive besser zu machen, damit wir unseren Kindern das Gefühl geben.
00:29:23: Sie dürfen Mama lieben, sie dürfen Papa lieben.
00:29:25: Sie müssen sich nicht entscheiden.
00:29:27: Es gibt nicht besser oder schlechter.
00:29:29: Wir müssen nichts und niemandem abwerten.
00:29:31: Und wenn wir's doch mal machen?
00:29:32: Okay!
00:29:33: Wir können uns nachher für entschuldigen... Das ist es doch weil es ist nie perfekt aber wir können wachsen daran.
00:29:41: Ich glaube dass ist etwas was ich ja könnte gerne ewig davon sprechen, aber das ist mir so wichtig.
00:29:50: Und ich glaube auch für die Kinder
00:29:51: draußen.".
00:29:51: Ja!
00:29:52: Das ist auch, glaub' ich, das Wichtigste und ich glaube noch mal um die Kindersperspektive da reinzubringen.
00:29:58: Kinder können gut damit umgehen dass es übergangsweise mal schwierig ist... ...und dass es anstrengend ist oder dass irgendwas nicht geklärt isst Wenn klares Mama- und Papa kümmern sich drum.
00:30:16: Es ist noch nicht geklärt und deshalb, es ist gerade schwierig.
00:30:19: Aber ich muss nicht als Kind einsteigen!
00:30:23: Ich muss nicht gucken, dass es Papa gut geht sondern erholt sich Hilfe oder... ...ich muss nicht verantwortlich sein dafür das es Mama gut ist, dass sie morgens gut aus dem Bett kommt und wie auch immer fröhlich ist oder sich gut als Mama fühlt wenn sie mir einen Butterboot schmieren kann.
00:30:45: Ich sehe als Kind, sie hat es gerade schwer und Mama vermittelt mir ich kümmere mich darum dass es mir wieder besser geht.
00:30:52: Ich holen mir Hilfe und dann kann ich als kind mich um meine Dinge kümmern und brauchen nur abzuwachten.
00:30:59: das ist den wieder bessergeht.
00:31:03: Ja also ein ganz wichtiger Punkt und da gibt's auch noch ganz viele andere Möglichkeiten.
00:31:09: wahrscheinlich.
00:31:10: Das kann man nachher vielleicht in dieses tolle E-Book oder was auch immer dann reinpacken.
00:31:15: Ich mache auch Vorträge tatsächlich zu sowas, weil das eben so wichtig ist.
00:31:19: und dennoch heißt es eben nicht dass genau diese eine Sache hilft.
00:31:22: Viele ... Kann ich mir vorstellen, dass viele jetzt davor sitzen und denken... Was kann ich denn tun?
00:31:26: Oder woran merke ich denn das?
00:31:27: Dass es so ... Ja, das kann man heute hier jetzt nicht alles besprechen ja aber ich glaube sensibler Antennen zu haben feinfühlig zu sein und hinzuhören Ja, im besten Fall eben eine gesunde Beziehung zu dem Ex-Partnern aufzuholen.
00:31:45: Gesund meine ich eben tragfähig und wenn es am Anfang nur respektvoll ist Das ist glaube ich der die Basis.
00:31:52: Und dann eben mal gucken wie was macht mein Kind?
00:31:55: aber Wie gesagt das würde jetzt heute zu weit gehen glaube ich dass in großen ganzen breit zu besprechen.
00:32:02: Aber denkt immer daran die Kinder Es ist nicht Ihre Trennung, sondern es ist unsere sozusagen.
00:32:08: Und wenn wir möchten dass es Ihnen gut geht dann kümmern wir uns um uns und eben die älterliche Beziehung das die auf gesunden Leinen steht.
00:32:20: So kommen wir eben aber auf das neue Paar zu sprechen Die Paarbeziehungen und ich meine wer das nicht weiß aus unserem Podcast?
00:32:28: Die Paareziehung ist das Fundament.
00:32:31: Ja Das Baumeister Team will man wieder schön sagen Katarina ja auch in ihren Büchern schreibt oder im Buch schreibt, aber sie darf nicht gegen die Kinder ausgespielt werden.
00:32:46: Also wie bekommt ein Paarbeziehung einen echten Platz?
00:32:49: Wie balancieren wir Paareltern und Familienzeit?
00:32:53: Ja das ist ja hatte ich jetzt gerade erst wieder eine Beratung dass gerade wenn man auch wieder nochmal er Eltern geworden ist, dass dann die Zeit also als Baumeisterteam so
00:33:07: schnell
00:33:08: drauf geht für diese ganze Logistik, für organisatorisches.
00:33:12: Für Wechselmodell, für Kindergarten-Schule wie auch immer all das was ihr erkennt, was im Alltag notwendig ist.
00:33:20: und ich würde sagen es ist für jedes Paar was Elternwürcht wichtig da Paarzeit einzubauen.
00:33:27: aber für Patchworkpaare Es ist nochmal besonders wichtig weil es wirklich sonst unter die Räder kommt, in diesem ganzen Funktionieren müssen.
00:33:42: Dass man einfach mal innehält und das muss jetzt gar nicht immer der perfekte Paarabend sein sondern manchmal reicht es auch dass man sich sieht, dass man mal kurz innehält sich gegenseitig anguckt und sich klar macht hey wir beide haben uns gefunden und ich sehe gerade im Moment auch wieso Wieso unsere Liebe passiert ist?
00:34:09: Und das dem anderen zeigt, dass gibt Energie für dieses ganze Funktionieren und natürlich red ich immer davon.
00:34:18: Patchwork Paare sind keine Workpaare darunter sehe ich dann diese ganze Organisieren funktionieren logistisch Herausforderungen managen sondern es wir sind Patchwork paare und patchen Übersetze ich ja immer gerne frei mit einfach Beisammensein und die Liebe fließen lassen.
00:34:39: Und dafür braucht es Zeit, je mehr desto
00:34:42: besser.".
00:34:45: Ja, und da haben wir auch schon sehr viel darüber gesprochen.
00:34:48: Was ich jetzt hier noch mal für alle, die neu sind, es mag normal interessant sein.
00:34:53: Katharina ist buch glückliche Patchwork-Parte ans Herzling!
00:34:57: Ich halte das hier nochmal ins Bild für alle die sie eben nicht sehen können.
00:35:03: Auch dazu gerne nochmal den Link in den Show Notes.
00:35:06: Aber ihr werdet jetzt auch überall von meinem Bücher bekommt, auf jeden Fall bekommen.
00:35:10: aber wenn ihr es da direkt darüber bestellen wollt könnt ihr das auch machen.
00:35:14: Also das ist wirklich, ich weiß gar nicht wie häufig wir das sagen und ich weiß wie schwer das ist und dennoch ist es eben sehr sehr wichtig So.
00:35:24: der sechste Punkt ist eben Der Ex-Partner oder die Ex-Partnerin gehört Zum System.
00:35:35: Ein systemisch gesprochen, aber nicht in eure Paarbeziehung.
00:35:42: Ja das ist ja wohl ein Unterschied.
00:35:44: Genau
00:35:45: und häufig sind ja auch häufige Themen genau da auch gerade in diesen Familien wo eben die Stiefmama dazu kommen.
00:35:53: Da ist immer die Frage wie viel Raum?
00:35:55: Wie viel Energie nimmt eben diese Ex-Beziehungen ein?
00:35:58: Ist ja ein Riesenthema auch in der Beratung.
00:36:00: deswegen eben Wie viel ist gesund?
00:36:04: oder ja, es ist ein lauer Zustand.
00:36:09: Manchmal ist die Realität aber so dass man einfach sehr viel mehr noch braucht um dieses alte System irgendwie ans Laufen zu kriegen oder sich zu trennen oder wie auch immer als einem eigentlich lieb ist und eigentlich gesund wäre.
00:36:27: Und trotzdem muss es sein, wenn man ständig Briefe bekommt vom Rechtsanwalt oder wie auch immer mit den in der Scheidung die noch die Finanzen noch geklärt werden müssen und was weiß ich?
00:36:39: Was da immer alles ist oder das Kind krank ist und man stendig sich austauschen muss all das kann sein und ist auch wichtig.
00:36:46: Und gleichzeitig ist es dann gut zu verorten.
00:36:50: Es ist im Prinzip ich sage immer wie so ein Zusatzjob das leiblichen Elternteil, den man wahrscheinlich jetzt sein Leben lang hat.
00:36:59: Und manchmal ist er halt größer und wenn die Kinder klein sind sowieso dann muss man vielleicht jede Woche sich abstimmen oder mehrmals in der Woche oder wenn man im Scheidungsverfahren ist, muss man halt in die Finanzen gucken und darüber zum Rechtsanwalt usw.
00:37:15: Dann braucht es viel Zeit, die man bestenfalls auch als Arbeitszeit deklariert seiner Partnerin, seiner neuen Partnerin oder seinem neuen Partner sagt okay lass uns unsere Paarzeit anders anderweitig planen weil jetzt muss ich noch da arbeiten.
00:37:35: Und dann kann man aber auch sagen und da kann man auch die Ex-Partnerinnen nochmal zu erziehen das ist dass sie nicht jederzeit anrufen wenn man gerade Paarzeiten geplant hat und schon ruft die Ex partnerin wieder an und will das Wichtige klären sondern dass implementiert in seinem Alltag und sagt, okay nach achtzehn Uhr haben wir arbeit ich nicht mehr.
00:38:01: Und schon gar nicht in diesem Job mit meiner Ex-Partnerin oder meinem Ex-Partner.
00:38:05: das können wir Montag bis Freitag von acht bis achtzig Uhr machen oder wie auch immer wenn man da Zeiten zur Verfügung stellt.
00:38:14: Das würde schon sehr viel mehr Ordnung und damit Stabilität in das ganze System bringen nicht nur in meiner Paarbeziehung, sondern ins ganze System.
00:38:26: Wenn jeder einfach einen gesicherten Platz hat?
00:38:32: Ich kann mich jetzt gar nicht erinnern, dass wir es schon mal so konkret gesagt haben.
00:38:35: ich finde das eigentlich ganz gut und auch mit Arbeitszeiten irgendwie total stimmig, resoniert sehr mit mir weil ich jetzt auch gleich wiederum denke jetzt eben an die Stiefmutter oder ich habe ja auch einige Paare und die ich dabei gleite und ihr sagt ja was häufig hätte die Stiftmütter machen ist dann eben sagen, damit es schneller geht oder besser geht sich da voll reinhängen.
00:38:59: Aber auch diese Ungerechtigkeiten sehen und damit nicht gut klarkommt.
00:39:03: Dann auch nicht genug für sich sorgen und sagen so du müsstest jetzt noch mehr machen.
00:39:07: Guck mal ich habe doch das hier vorbereitet geh nochmal nach hake nochmal nach ja mach noch dieses und wenn es nicht gemacht ist gleichzeitig sich anfühlt wie Du liebst mich gar nicht weil du machst es jetzt ja nicht für mich so ungefähr.
00:39:21: aber Wenn es so klare Arbeitsgrenzen da auch irgendwie gibt, finde ich tatsächlich total spannend.
00:39:29: Und man könnte es vielleicht auch abkürzen eben.
00:39:33: Vielleicht wo braucht das Akzeptanz und wo braucht es eine klare Grenze?
00:39:39: Das finde ich mit diesen Arbeitszeiten ganz gut.
00:39:43: Und das kann ja auch einseitig sein, weil es kann gut sein.
00:39:45: Es werden auch viele unterschreiben die jetzt hier zuhören und sagen Ja toll er hat ja auch Grenzen gesetzt aber sie hält sich einfach nicht ein So.
00:39:53: natürlich gibt es auch Ausnahmen.
00:39:56: wenn ich sage nach achtzehn Uhr ist nicht Aber wenn das Baby gerade ins Krankenhaus gefahren wird oder das Kleinen kennt oder was auch immer Dann ist das eine Ausnahme so und das wird natürlich auch ausgeweitet Weil naja gut Fieber ist aber vielleicht auch eine ausnahme.
00:40:08: Ja okay grenzen werden den war aber erst mal haben, wir müssen es auch nicht in den Grenzen abarbeiten.
00:40:15: Aber erst mal sagen das ist doch cool weil nach achtzehn Uhr haben wir Zeit für uns und dann kümmern wir uns darum nicht mehr oder eben nur einmal die Woche oder was auch immer und ich kann das denn der ex mitteilen und sagen?
00:40:27: Das ist übrigens so.
00:40:28: du wirst von mir keine antworten da bekommen.
00:40:30: whatsapp schalte ich ja auch auf stumm oder wie auch immer außer für irgendwelche sachen.
00:40:34: keine ahnung finde ich super Weil es einen Rahmen schafft.
00:40:38: Und der Rahmen muss ja nicht so festgezurzt sein, dass nichts anderes geht, sondern gucken kann, können wir mit diesem Rahmen leben?
00:40:46: Ist es gangbar?
00:40:50: Ja genau das ist auch... also wenn sowas passiert ne, dass dann ein Paar da einfach diese Grenzen ständig übertritt Dann ist das natürlich genau der Punkt wo man sich noch entwickeln darf.
00:41:03: Wie setze ich denn Wirkungsvollgrenzen und so, dass der andere es merkt.
00:41:08: Und was traue ich mich?
00:41:10: Dann guckt man natürlich da rein okay, in welcher Machtposition oder eher ist er denn und kann sie mir das Kind vor enthalten usw.
00:41:21: Das alles müsste man dann natürlich nochmal genauer besprechen.
00:41:26: aber ich wollte noch eine Sache darin bringen.
00:41:30: auch zum alten System gehört manchmal ja auch gehören die Kinder Und weil du das eben angesprochen hast, dass die Stiefmütter oftmals viel übernehmen oder sich auch anbieten.
00:41:43: Natürlich aus den besten Gründen und Wissen und Gewissen.
00:41:48: Die Gefahr ist wenn das alte System kommt also die Kinder oder aber auch die Ex-die ja vielleicht ein Interesse daran hat sich gut mit dem ehemaligen Liebespartner gut zu verstehen Oder das Kind Papa weiter in Leben zu dürfen.
00:42:06: Aber es ist eine Ambivalenz im alten System, da ist auch ganz schön viel Wut das Papa gegangen ist oder die beiden sich getrennt haben oder wie auch immer.
00:42:14: ja Dann gehört auf einmal die Stiefmutter zur Papereinheit.
00:42:20: und also meine Erfahrung nach besonders clevere Kinder Haben dann natürlich voll unbewusst.
00:42:28: Also eine Strategie dass sie diese Liebe voll auf Papa projizieren Und die Wut auf die neue Partnerin, weil sie ist einem eh egal und vielleicht sogar auch noch störend.
00:42:42: Wenn Sie sich so anbietet, ist das oftmals wie eine Einladung.
00:42:46: Also da empfehle ich immer den Stiefelternteilen sich aus dieser Arbeitsstelle herauszuhalten.
00:42:54: Es ist nicht Ihr Job!
00:42:57: Das muss das leibliche Elternteil selbst machen
00:43:02: würde ich so unterschreiben, auch wenn viele jetzt sagen, aber ich muss doch was tun.
00:43:07: Irgendwas musst
00:43:07: du... Also man muss auch etwas tun und zwar gut für sich sorgen weil die Enttäuschung kommt.
00:43:12: mit Sicherheit ja also.
00:43:14: und da diese Selbstfürsorge, wenn man ein Wellness-Wochenende endlich mal geplant hat und dann passiert nämlich genau das Dann ist das Kind krank und er muss wieder nach Hause oder die ex ruft an oder wie auch immer tut man gut daran einen Plan B zu haben, wie man es auch wenn der Liebste abfährt.
00:43:37: Es sich gut gehen lassen kann ja also dieses immer ein klein Sack Flasche dabei haben und sagen hier okay dann bin ich halt mit mir alleine glücklich.
00:43:50: das muss man tatsächlich vielleicht auch üben.
00:43:54: dass ist wie so ein Muskel der wirklich trainiert werden muss.
00:43:58: Und da ist man in der Patchwork-Familie wirklich im
00:44:02: Fitnessstudio.".
00:44:03: Ja, also wir fallen jetzt noch ganz viel dazu ein und wir lassen den Punkt mal so stehen das müssen wir eben schieben oder woanders hinpacken weil es kommen so viele Fragen ja eben auf ne?
00:44:12: Ich bin hier angetreten nicht um für mich selbst zu sorgen und alleine zu sein so fühle ich mich ja schon allein in diesem Konstrukt.
00:44:20: aber genau diese Themen und dass müssen wir hier jetzt einmal parken.
00:44:25: aber eben der Punkt Genauso wie du es eigentlich gesagt hast, da steckt eine große Aufgabe.
00:44:30: Meistens ist auch eine Lebensaufgabe irgendwie hinter.
00:44:32: Die Sitzung kann ich für mich selbst sorgen oder schaue immer dass ich irgendwo in Beziehungen bin.
00:44:39: Der siebte Punkt gleich ist nicht automatisch gerecht.
00:44:49: Gleichbehandlung und Fairness.
00:44:51: Das ist ein richtig schönes Thema.
00:44:55: Also da würde ich jetzt tatsächlich auf so ein Beispiel gehen, wo es mir oft vorkommt.
00:45:02: Wenn beide Kinder mitbringen und das Gefühl haben wir müssen alle Kinder gleich behandeln.
00:45:09: Das ist auch fast ohne Wohnen.
00:45:12: Das funktioniert auch nicht weil von den Kindern aus gedacht.
00:45:16: sie haben ja unterschiedliche Eltern.
00:45:21: Also da sind wir jetzt, hatte ich gerade noch einen Fall auch im Thema Erbe.
00:45:26: Oder Testamentserstellung.
00:45:28: Dazu gehört ja das ganze Patchwork-System und die anderen Elternteile dabei dazu.
00:45:36: Wenn man als Mutter vielleicht wohlhabend ist und der Vater nicht so viel zu vererben hat... Satz, der mein neuer Partner als Vater wohlhabend ist und diese Frau auch wohlhaben ist.
00:45:52: Dann werden seine Kinder immer mehr Erben als meiner weil meinen Mann nicht so viel zu vererben hat oder umgekehrt ist.
00:46:00: jetzt mal ein Beispiel aus dieser Nummer kommt man nicht raus.
00:46:04: also das heißt die Gleichheit kann man wie so oft im Leben einfach nicht herstellen.
00:46:09: was ich stattdessen aber wichtig finde es Wie kann man jedem kind gerecht werden.
00:46:18: Und da sind wir wieder in diesem.
00:46:22: einzelne Beziehungsdiade ist wichtig, wie kriegt das Kind das was es braucht?
00:46:27: Will das jetzt gar nicht nur auf Finanzen hier beziehen sondern auch Aufmerksamkeit und so weiter.
00:46:40: Ja also ich meine ja ich kenne das aus meiner Familie wirklich Es ist wirklich ... und wenn du so willst, das ist glaube ich ein Kernfamilien auch.
00:46:49: Wenn man genau darüber nachdenkt wie es vorher war, ist es unter Geschwistern immer so dass sich doch eine... Ich meine ich habe keine Geschwist aus einem Heilbruder ja aber ich merke es jetzt und deswegen siehst auch mal, ich denke mich muss das irgendwie schlichten oder so und meine Kinder schon selber mal sagen eh?
00:47:06: Das ist doch normaler Geschwisterschreit irgendwie so.
00:47:08: Du hast immer das Gefühl oder irgendein Kind kommt doch immer zu kurz.
00:47:12: Aber egal der Patchwork oder nicht.
00:47:15: Deswegen das als Ziel haben zu wollen, dann kannst du nur kaputt gehen.
00:47:23: Die Frage ist also nicht irgendwie Ist es für alle gleich?
00:47:27: Sondern ist es finde ich zumindest ein sinnvoller.
00:47:30: erst mal bist dir selbst treu kann sie selber in den Spiegel gucken ist nachvollziehbar und angemessen Und auch dass ist dehnbar.
00:47:39: ja weil Du bist nicht immer gleich gut drauf manchmal bist du vielleicht ungerecht oder es ist unangemessen und das darfst du aber auch für dich irgendwie entscheiden.
00:47:47: Aber du sitzt im Cockpit, du triffst in die Entscheidung machst sie durchsagen und ja es werden mal welche.
00:47:56: habe ich ein schönes Beispiel jetzt letztlich gesehen.
00:47:58: Es kann gut sein dass einige Passagiere hin- und wieder sagen was für ein Scheiß?
00:48:03: oder halten Sie an setzen Sie mich hier ab oder was auch immer will Ich nicht!
00:48:08: Aber Du bist derjenige oder diejenigen die vorne sitzt jeweils als Team und eben das gemeinsam eben entscheidet.
00:48:16: Und manchmal ist es irgendwie so, dass es nicht klappt ja?
00:48:18: Und fernes ist eben finde ich bedürfnisorientiert, nicht identisch.
00:48:23: Das heißt jedes Kind hat auch die sogenannten Unterschiede.
00:48:26: Dieses Alter kommt ja auch noch dazu.
00:48:27: Bei uns ja auch.
00:48:28: Achtundachzehn ist ein kleiner Unterschied Da ist das anders aufgeteilt.
00:48:36: Und wenn ich mir jeden Kommentar zu Herzen nehme, okay kann ich natürlich machen aber auch da darf ich sehr viel lernen und sagen so was hat das eigentlich mit mir zu bedeuten oder mit mir zutun?
00:48:45: Wenn ich versuche es jedem immer gleich rechtzumachen muss für alle gleich zu haben dass man müsste sich ja auch ein Haus kreieren wo jedes Zimmer hat Alles gleich groß, alles in die gleiche Richtung ausgerichtet sein.
00:48:58: Dass nicht einer mehr Sonne hat, einer weniger Sonne.
00:49:00: Ich spreche da aus Erfahrung ...
00:49:04: Aber ich glaube selbst dann ist das ja wieder so ein ... Das machen Kinder tatsächlich, dass sie dann selbst darauf achten, dass Sie bei Papa und Mama das gleiche Zimmer haben, gleich angestrichen, gleich groß oder oft da sind.
00:49:17: D.h.,
00:49:18: dann wird Gerechtigkeit, Gleichheit irgendwie als einen Maßstab genommen, weil ich es anders nicht weiß.
00:49:27: Weil anders irgendwie ist es nicht funktioniert.
00:49:30: und wenn man aber akzeptiert jetzt auch.
00:49:33: zum Beispiel hatte ich eine Mutter deren Ex-Partner nicht mehr in Deutschland ist sondern einfach gegangen ist und das Kind da so drunter leidet und es aber immer sieht die Kinder des Ihres Partners haben so einen tollen Papa Und dann will sie immer es auch gut machen für ihr Kind und sagt ja, gut, dann machen wir das halt.
00:49:58: Dann machen wir gehen wir gehe ich halt mit dir zum Fußball und macht und da einfach zu akzeptieren Es ist eine Lücke.
00:50:08: Ist ein was fehlendes Was Ich Nicht ersetzen Kann und Da Einfach Mit dem kind Vielleicht auf Das Betrauen weil das braucht es in dem moment und zu sagen, ja guck mal.
00:50:20: Und die haben in dem Fall... Die haben es gut!
00:50:23: Die haben den tollen Papa und wir können gerne mal gucken was ist das, was du hast?
00:50:31: Du hast da gerade dieses Defizit, dein Papa ist weg aber was kannst du sonst für Ressourcen in deinem Leben den Fokus verändern?
00:50:42: Ja und dann hat man... Ist man weg von Gleichheit?
00:50:46: Dann ist man eher dabei okay Was braucht
00:50:49: man,
00:50:51: um diesen Bedürfnissen des Kindes gerecht zu werden?
00:50:58: Ja finde ich schön und bringt uns eigentlich auch gleich zum achten Punkt.
00:51:01: Denn was mich dahinter steht habe ich irgendwie das Gefühl weil wenn ich das Gefühl habe als kind Ich müsste jetzt den Papa ersetzen aber es fehlt mir trotzdem etwas Aber diese Plätze eben sicher zu machen.
00:51:16: Da kann man eben zum achten Punkt sagen hinter vielen Konflikten steckt nämlich genau die Frage, habe ich hier einen sicheren Platz?
00:51:24: Ja also in dem Fall als Stiefpapper und auch als Kind zu sagen das ist mein Papa und ich darf das betrauen.
00:51:31: Und ich darf gleichzeitig was neues anderes mit dem Stiefpaper erleben.
00:51:38: Das schafft Sicherheit.
00:51:40: jetzt um es auf dieses Beispiel zu bringen aber nicht nur auf Kinderebene, aber auch gerade bei Erwachsenen.
00:51:49: Ich glaube wir sprechen nicht so gerne darüber, aber am Ende ist es ja häufig auch denn vielleicht ein kindliches Bedürfnis etwas oder was wir eben alle mitnehmen in unserem Leben ist immer dass wir Sicherheit wollen in irgendeiner Form und deswegen unseren sicheren Platz haben.
00:52:05: also ist vielleicht mehr die Frage wer fühlt sich hier grade eben nicht gesehen?
00:52:15: sicher in einem Konflikt, die nun mal eben entstehen.
00:52:20: Ja genau und dazu gehört natürlich der erste Teil dieses also hinter vielen Konflikten welche Frage steckt dahinter, die du ja gerade genannt hast?
00:52:31: aber da ist natürlich die Frage wie gehe ich mit Konfligten
00:52:36: um?
00:52:36: Und habe ich eigentlich klar das Konflikte sein dürfen?
00:52:41: weil wenn ich schon aus meiner Trennungsgeschichte die der Gau war, gemerkt hat jeder Konflikt führt zur Trennung.
00:52:49: Dann lasse ich diese Konflikte gar nicht aufkommen sondern versuche sie im Keim zu ersticken und dann geht es weiter, geht das weiter?
00:52:57: Und ich komme gar nicht zu der Frage, die dahinter steckt.
00:53:01: also das heißt Ich brauche einen sicheren Rahmen.
00:53:06: in meinem Patchwork Karussell nenne ich das immer so keiner fliegt raus Und dann kann ich mich darauf konzentrieren, okay welchen Konflikt haben wir?
00:53:16: Wo ist der Platz von jedem und wie gehen wir damit um.
00:53:20: Welche Tools haben wir?
00:53:22: und darüber sprechen wir ja ganz oft über den Perspektivwechsel in Konflikten.
00:53:28: das wäre jetzt so Schritt eins dass man dann wenn man ein Konflekt hat einfach mal den eigenen Standpunkt vielleicht erst einmal sichert Und dann mal zum anderen Standpunkt geht des Kindes, des Partners der Partnerin wie auch immer.
00:53:42: Und dann step by step weitergeht und klar ist keiner fliegt raus sondern wir müssen so lange hier uns zusammen ruckeln oder Patchwork Karussell fahren bis wir das herausbekommen haben was da eigentlich hintersteckt.
00:54:00: Ja das ist ein Prozess.
00:54:02: Das möchte ich jetzt in dem Zusammenhang vielleicht auch kurz sagen.
00:54:05: es hat mich eben auch Insofern berührt, weil ich glaube das kennen viele und ich kenne das so gut eben dieses Thema wie gehe ich mit Konflikten um.
00:54:16: Und wir haben ja so viele da draußen haben gelernt sich anzupassen wenn es darum geht eigene Bedürfnisse überhaupt zu benennen, dass ich überhaupt einen Zugriff habe zu benennen weil wir frühzeitig das Keim erstickt wurde früher.
00:54:31: Aber wenn du deine Bedürfnisse als Kind benannt hast oder gesagt hast dann wurdest du gemaß regelt oder noch schlimmer irgendwie?
00:54:38: Oder eben liebes Entzug hab ich letztlich noch mit jemandem drüber gesprochen so und das ist natürlich das wichtigste in einer abhängigen Beziehung, dass du Liebe bekommst also gehst du nicht mehr in Konflikte.
00:54:50: Und wenn du jetzt hier eben aber Konflikte spürst und sie aber nicht ansprichst, dann ist es eben genau wie du eben schön gesagt hast.
00:54:59: Dann gärt etwas!
00:55:00: Es kommt dann irgendwann ein Platz des Raus, da muss aber auch alles raus... ...und dann haben wir für möglich gar keine Basis mehr für konstruktive Streitkultur.
00:55:10: Das erstmal zu lernen, boah ich sage dir, das kostet mich ein halbes Leben, also ich bin immer noch dabei.
00:55:17: Ich habe jahre bin ich dabei Und das Erste ist immer die Erkenntnis.
00:55:21: Aber das hilft aber nicht.
00:55:22: zu wissen, ja so bist du gewesen und dass hast du gelernt heißt ja nicht so.
00:55:26: jetzt weiß ich wie es geht weil ein Konflikt einen Streitgespräch ist eine Dynamik.
00:55:32: und das eben zu lernen zu wissen nochmal zu reflektieren noch mal diese Runde zu gehen Es ist anstrengend aber es lohnt sich.
00:55:40: eben wenn man wieder merkt so wow da entwickelt sich was.
00:55:43: Ja, und das ist irgendwie vielleicht meine Erkenntnis.
00:55:45: Meine persönliche hier noch mit zu diesem Punkt auf diesem Weg, weil es mich gerade eben so berührt hat.
00:55:52: Ja, danke schön.
00:55:54: Auf jeden Fall!
00:55:57: Aber es kommt eben auch.
00:55:58: dann bringt uns zum neunten Punkt denn manchmal geht's eben gar nicht darum dass wir wieder in eine Symbiose kommen was wir vielleicht gelernt haben sondern Unterschiedlichkeit muss ausgehandelt werden, nicht vollständig verschwinden.
00:56:14: oder kann man auch sagen sie darf auch einfach nebeneinander stehen bleiben.
00:56:21: Es ist auch etwas... Auch das kann ich schon mal vorweg nehmen eine Erkenntnis aus meinem Leben wo ich früher gedacht habe auch immer in der ersten Ehe diese Sympiose, dieses Symbiotische was so wichtig ist und heute spreche ich ja auch gerne Beratungen dass einer ist eben das A weißt du wenn er eineinander lehnt?
00:56:40: Und die Verbindung ist.
00:56:41: Aber wenn du das A dir anschaust und die eine Seite fällt weg, dann kippt es eben um!
00:56:47: Wenn du den Buchstaben H nimmst, wobei wir stehen und eine gesunde Distanz haben aber auch so dass sie sich in der Mitte treffen.
00:56:56: Dass jeder für sich stehen kann.
00:56:58: Das ist für mich ein Leitbild geworden weil die Idee ist, wir müssen alles eins, gleiche Hobbys, gleiches Denkweise... Alles muss gleich sein sollte auch nicht alles unterschiedlich sein vielleicht, aber genau das eben zu lernen und herauszufinden.
00:57:15: Und das zu akzeptieren.
00:57:16: ich muss dich gar nicht verändern damit wir eine glückliche Familie sind oder dein Kind oder eure alten Werte aus der Aus dem alten System.
00:57:27: wie können wir es eben integrieren und sagen Alles darf oder was darf stehen bleiben für sich?
00:57:34: Ja also dahinter steckt ja ne neue Definition von Familienharmonie, finde ich.
00:57:43: Also wenn das so was du eben beschrieben hast ist ja dieses Friedefreude-Eierkuchen Wenn wir nicht alle glücklich sind dann haben wir eine schlechte Familie und dann ist die Trennung auch nicht mehr breit.
00:57:54: Das wäre so dass man Früher oder landläufig unter Harmonie versteht Und die neue Familienharmony wäre eigentlich genau das was Du beschreibst.
00:58:05: Alles hat seinen Platz.
00:58:09: Jeder noch so kleine Widerstand oder Ärger hat seinen Platz in unserer Familie.
00:58:14: Und das muss jetzt nicht alles bei mir auf dem Schoß sitzen und ganz nah sein, aber auch die Ex-Partnerin ist in meinem Leben da und hat einen Platz.
00:58:24: Manchmal muss ich vielleicht auch ich als Stiefmutter zu diesem Punkt am Rande meines meines Lebenskreises dahin und mich mit ihr auseinandersetzen.
00:58:39: Aber ich ... Sie hat einen Platz, aber der ist nicht wirklich ein Arbeitnehmer.
00:58:45: Und so kann ich das auch mit ungeliebten Themen, mit Menschen, mit allem Möglichen machen.
00:58:51: Aber alles braucht seinen Platz.
00:58:54: Das wäre quasi die neue Definition für mich von
00:58:58: Familienharmony.".
00:59:02: Ja!
00:59:03: Denn es geht eigentlich Wunderbar in unserem Gespräch nahtlos über in Punkt zehn.
00:59:11: Ja, genau!
00:59:12: Wenn man auch so möchte.
00:59:13: die Schlusserkennung ist, denn gelingendes Patchwork heißt nicht alle sind immer glücklich.
00:59:22: Also könnte man auch fragen... Ich weiß es klingt ein bisschen schwierig, woran erkennt meine gesunde Patchwork für mich?
00:59:29: Das ist irgendwie eine dobe Frage, ne?
00:59:32: Weil was ist
00:59:33: gesund?!
00:59:36: Aber ich meine, das brennt so viel unter den Nägeln zu sagen.
00:59:39: Was müssen wir alles tun damit es gut ist sozusagen?
00:59:43: Ja also ich meine eine gesunde Patchwork-Familie die hat halt...die lebt aus der Fülle zumindest jetzt aus der Emotionsfülle.
00:59:53: Also es gibt keine Familie da würde ich jetzt die Kernfamilien gar nicht rausnehmen ohne Ambivalenz.
01:00:00: in der Patchwork family hat man tagtäglich Ambivalenzen, hat unterschiedliche Loyalitäten.
01:00:06: Hat Trauer, Wut,
01:00:08: Freude,
01:00:10: Albanheit – alles oftmals ja gleichzeitig und das in eine Ordnung zu bringen die nicht festgesetzt ist.
01:00:20: Deshalb bin ich auf dieses Karussell gekommen weil man kriegt es nur hin in einem rotierenden Mal so mal so und alles hat seinen Platz.
01:00:30: dann macht Patrick auch Spaß, wenn alles sein darf und es irgendwie man alle mitnehmen kann.
01:00:37: Und man da merkt okay, also jeder hat eine Disposition für ein Gefühl, für Ordnung, für bestimmte Stationen.
01:00:48: Der eine ist lieber auf dem Hubschrauber der andere, lieber in Familien werden wie auch immer aber alles darf sein und muss auch mal sein.
01:00:57: Also diese Flexibilität, die Möglichkeit sich anzupassen und dann aber auch mal nach vorne zu gehen.
01:01:04: Und zu sagen hier ich nehme die Zügel jetzt in die Hand, sich durchzusetzen.
01:01:09: Sich für seine eigenen Bedürfnisse einsetzen selbst für Sorgall also die absolute Fülle.
01:01:16: wenn man das in einer Familie erkennen kann Dann finde ich ist es ein gesundes gelungenes Familienleben.
01:01:27: Ja, das finde ich sehr schön.
01:01:29: Ich habe hier... Jetzt kommt ja gar nicht mehr, wenn man sie hört aber es ist eine Wespe die mir genau vor meinen Mund lang fliegt.
01:01:38: Vielleicht ist gelingendes Patrick eben nicht dass am Ende sich alle gleich fühlen.
01:01:46: Das auch gar nicht geht sondern eben dass unterschiedliche Menschen mit unterschiedlichen Beziehungen und Bedürfnissen einen sicheren Platz nebeneinander finden.
01:01:57: also Wenn es bei euch gerade nicht so funktioniert wie es euch vorstellt, dann heißt das noch lange nicht dass eure Familie nicht funktioniert.
01:02:07: Sondern Patrick ist kein Zustand oder ein Endzustand oder wo du eben hängen möchtest die man irgendwie erreicht sondern Es ist eben ein System das viele Beziehungen wieder hat und es geht darum diese Beziehung das glaube ich was du gesagt hast immer wieder neu auszuhandeln macht es für uns ja so anstrengend, weil wir immer versuchen zu einem Endzustand zu kommen.
01:02:33: Und wenn wir eben erkennen dass das dynamisch ist und dass die Qualität der Beziehungen in diesem System den entscheidenden Punkt sind.
01:02:43: Die können mal auch unterschiedlich sein aber dass wir einfach uns darauf konzentrieren und nicht versuchen alles harmonisch hinzubekommen alle sind glücklich sondern eben merken hey!
01:02:55: Es ist mit Respekt Und jeder hat seinen Platz, wie du das schön sagst.
01:03:00: Das bedeutet eben, wir sind sicher!
01:03:02: Wir sind sicher in diesem Verbund und ich finde, dass trifft es eigentlich irgendwie ganz wunderbar.
01:03:11: Ja?
01:03:12: Du nix?
01:03:12: Ich finde jetzt ein tolles Schlusswort.
01:03:16: Okay gut dann würde ich sagen wenn wir auf die Zeit gucken haben wir es ziemlich gut hinbekommen für unsere Verhältnisse sowieso.
01:03:27: Und auch das mit dem Paar Schluckt Sekt, die wir noch dazugenommen haben.
01:03:33: Ich hoffe ihr oder wir hoffen glaube ich dass ihr eben auch nochmal vielleicht neue Erkenntnisse hattet.
01:03:38: Vielleicht in ein oder anderen Aha-Erlebnis wäre ganz großartig.
01:03:41: wenn ihr mögt könnt ihr es natürlich auch mit uns teilen.
01:03:44: wie gesagt auch hier nochmal am Ende schaut in unserem WhatsApp Kanal und wir gucken Wir können gemeinsam etwas aufbauen all das was wir hier Heute gemeinsam besprochen haben.
01:03:56: Jetzt muss
01:03:56: ich noch mal eben nachfragen, das Feedback zu dieser Sendung hier, zu diesem Podcast.
01:04:03: Das ging ja jetzt nicht über den WhatsApp-Kanal.
01:04:07: Dann müsste das auch über andere...
01:04:10: Genau!
01:04:10: Da kannst du aber direkt so wie es einige machen, auch in der letzten Folge, der Urlaubsfolge kannst du's bei Spotify oder wo auch immer kannst du es einfach... Ja
01:04:18: dann lieber doch auf Instagram.
01:04:21: da kriegen wir uns mehr mit
01:04:22: Genau, da kannst du das auch.
01:04:26: Oder per E-Mail.
01:04:26: Aber
01:04:26: auf Instagram
01:04:27: finden wir es.
01:04:27: Ihr
01:04:28: könnt von sonst der E-mail schreiben.
01:04:29: also ihr werdet einen Weg finden.
01:04:31: wenn es sich das wichtig ist oder ihr zu einem dieser Themen noch Fragen habt oder das gerne vertieft haben wollt dann schreibt uns gerne.
01:04:39: nehmt das mit.
01:04:40: eben wie schon gesagt wie immer sagen nimmt das mit was vor euch passt.
01:04:43: den Rest könnt ihr sonst einfach auch erst mal vielleicht dalassen.
01:04:47: Wir freuen uns Wenn ihr weiter kommentiert uns eure Fälle zuschickt in unseren Kanagen und jetzt mit uns praktisch die nächsten hundert folgen.
01:04:57: Und alles was da kommen mag eben unsere neue Community, wenn ihr das mitgestalten wollt und wir das irgendwie groß machen im Sinne von mehr mit euch zusammen was gestalten.
01:05:11: Da freue ich mich total drauf und bin sehr dankbar und glücklich dich, Katharina und euch jetzt entlassen sozusagen.
01:05:20: Und euch eine gute Zeit wünschen bis zum nächsten Mal!
01:05:25: Ja auch von mir vielen Dank.
01:05:28: und ja wir sehen uns oder nee wir hören uns in zwei Wochen mit einem neuen Fall.
01:05:36: Genau wer weiß ob wir uns irgendwann auch mal vielleicht alle sehen werden.
01:05:40: das bringt dann die Zukunft.
01:05:42: mal schauen.
01:05:43: also bis dahin alles Gute.
01:05:49: Wir hoffen, dir hat die Folge gefallen und du kannst die Inhalte für dich unter einer Situation nutzen.
01:05:55: Alle Informationen zu dieser Folge und natürlich auch zu Katharina und mir findest du in den Schonels!
01:06:02: Wir freuen uns wenn du den Podcast abonnierst eine Bewertung und ein Kommentar für uns hinterlässt und wenn du glaubst dass dieser Podcast auch anderen Menschen aus deinem Umfeld helfen kann empfehle ihn doch gerne weiter und wir machen die Welt gemeinsam zu einem besseren Ort.
01:06:17: Du hast ein Thema für uns, das wir unbedingt im Podcast besprechen sollten.
01:06:21: Dann schreib mich gerne an unter post at oliver-panzau.com und schildere mir deine Situation ordentlich.
01:06:29: melde mich bei dir!
01:06:31: Dir jetzt noch einen wundervollen Tag oder Abend und denke mal daran du bist nicht allein.
01:06:37: Seid neugierig, sprecht über eure Bedürfnisse, seid geduldig und gestaltet euer Familienleben gemeinsam.
01:06:44: Viel Spaß beim Umsetzen.
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